Wissens - und Wertevermittlung in den VaKE-Klassen - Haltungen entwickeln

 

Vier Jahre VaKE-Projekte

Ein Rückblick von Schülerinnen aus der 4d-Klasse

VaKE steht für Value- and Knowledge-Education.
Uns Schülerinnen und Schülern wird also nicht nur Wissen vermittelt, sondern wir sollen auch unsere Wertvorstellungen weiterentwickeln.

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In den vergangenen vier Jahren hatten wir tolle und spannende Projekte, aus denen wir viel für unser Leben mitnehmen können.

Da wir uns intensiv mit den verschiedensten  Themen befasst haben, wurde uns bewusst:

  • dass wir auf Fleisch aus Massentierhaltung weitgehend verzichten sollen
  • dass man auch ohne Gewalt seine Probleme lösen kann
  • dass man nicht jedes Jahr ein neues Handy haben muss
  • dass jeder Einzelne was für den Klimaschutz tun kann
  • wie unfair Mobbing ist und was man dagegen unternehmen kann
  • dass alle Süchte unseren Körper schädigen

Begonnen wurde jedes Projekt mit einer Dilemma-Geschichte oder einem Zeitungsartikel bzw. Filmausschnitt. Anschließend diskutierten wir darüber.

In der ersten Klasse war die Gruppenarbeit ein wenig schwierig, da wir erst lernen mussten, einerseits selbstständig und andererseits in der Gruppe miteinander zu arbeiten. Manchmal hatten wir auch Spannungen, doch „rauften“ wir uns immer wieder zusammen. Von Jahr zu Jahr wurde die Teamarbeit immer besser. Manchmal trafen wir uns zum Arbeiten auch nach der Schule, was immer sehr lustig war.

Uns ist auch aufgefallen, dass alle Projekte  in unserer Klasse gut angekommen sind und dass es jeden sehr interessiert hat. Unsere „Filmcrew“ machte ab der zweiten Klasse zu jedem Projekt einen interessanten Filmbeitrag.

 

  • 1. Klasse: Das Projekt „Massentierhaltung“ wühlte viele  von uns sehr auf, da wir wenig Ahnung hatten, wie sehr Tiere wegen uns Menschen leiden müssen. Und dann stand der erste Präsentationsabend vor der Tür. Waren wir aufgeregt!
  • 2. Klasse: Unser nächstes Projekt hieß GFK, das bedeutet gewaltfreie Kommunikation. Die Ergebnisse stellten wir in anderen Klassen vor. Das war wieder eine große Herausforderung für uns. Im zweiten Semester beschäftigten wir uns mit dem Thema „Handy“, zum Abschluss gab es einen Präsentationsabend mit Film, Theaterstücken und Diskussionsrunden. 

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  • 3. Klasse: Wir setzten uns mit dem Klimawandel auseinander und  in einem anderen Projekt mit Mobbing. Die Gruppenarbeit in diesem Jahr hat super funktioniert, da wir schon viel selbständiger und geübter waren. Auch der Präsentationsabend war sehr gelungen.
  • 4. Klasse: Das letzte Projekt drehte sich um das Thema Sucht. Das hat uns sehr interessiert, da es uns auch auf unsere Zukunft vorbereitet. Wir bemerkten, dass uns die Gruppenarbeit und das Schreiben von Texten leicht fielen im Vergleich zu früher.

 

Die Präsentationsabende am Ende eines Projektes waren immer das Highlight und machten uns sehr viel Spaß. Jedes Jahr wurde unser Auftreten vor den Eltern besser und durch intensive Vorbereitung konnten wir unsere Angst und Nervosität immer mehr abbauen. Wir lernten,  flüssiger vor Publikum zu sprechen und nicht zu stottern, auch die Filme der Jungs wurden immer professioneller.

Die VaKE- Projekte waren für uns wichtig, wir lernten Teamfähigkeit, uns auf andere verlassen zu können und positiven Umgang mit Mitschülern und Mitschülerinnen. Auch sind viele von uns sehr selbständig geworden.

 

Ried im Innkreis |15.03.2018| FECH | GODA | RETH